Spreeradio Soundfestival 26.08.2006

Ich war auf diesem Festival und möchte hier ein paar Eindrücke loswerden:

Als ich ankam, war Sasha grade dran. Sasha war ganz gut drauf und hat trotz des Schauers versucht, das Publikum bei Laune zu halten.

Dann kam Rodger Hogdson (der ex-Sänger von Supertramp). Er hat sich stimmlich überhaupt nicht verändert. Man fühlt sich sofort in die Supertramp-Zeiten zurückversetzt. Das Publikum war hellwach und ging bei jedem Klassiker mit.
Bei bestimmten Songs war ein Saxophon einfach nötig und hier hat Aaron MacDonald diese Rolle super ausgefüllt.
Das Publikum wollte noch Zugaben haben, die aber es blieb dann bei einer. Vor 2 Jahren habe ich ihn zum letzten Mal bei der Nokia Night erlebt und schon damals war er für mich ein Highlight gewesen.

Der nächste war Tony Carey, von dem man eigentlich nur "Room with a view" kennt (Mehr hat er an dem Abend auch nicht gesungen). Das war auch ganz gut so, da seine Stimme schon etwas mitgenommen war.

Das nächste "Kurzgastspiel" hatte Katharina & the Waves mit - Überraschung ! - "Walking on sunshine".

Dann kam Midge Ure (ehemals Ultravox) dran. Er wirkte diesmal stimmlich sehr gut erholt (bei der Nokia Night 2005 hatte er leichte Schwierigkeiten) und hat Klassiker wie "Dancing With Tears in My Eyes"," Hymn" und "Breathe" gebracht. Ich hatte ihn 2005 auch bei seiner Unplugged-Tour erlebt.

Der Hauptgrund, warum ich diese Veranstaltung besucht habe, waren die Soulmates. Eine bunte, immer wieder in anderer Zusammensetzung auftretende Formation.
Die Band hat Leslie Mandoki ins Leben gerufen und jedes Jahr aufs neue belebt. Ich bin auf die Soulmates gestoßen, weil ich nach neuen Informationen zu Chris Thompson , der am meisten als die Stimme von Manfred Manns Earth Band bekannt wurde, gesucht habe. Da noch andere bekannte Künstler wie z.B. Bobby Kimball (Sänger von Toto) und Ian Anderson (Jethro Tull) bei den Soulmates mitmachten, hat mich das sehr interessiert. Eine geplante Tour 2005 wurde aufgrund von einer Verpflichtung als Hauptact von 2 Fernsehsendungen "50 Jahre Rock" (ZDF) abgesagt. Jetzt hatte ich endlich die Chance, die Soulmates live zu sehen.
Chris Thompson durfte bei den Soulmates drei seiner Klassiker bringen "Blinded by the Light", "For You" und "Mighty Quinn". Dann hat er auch noch "You're the Voice" gesungen (er hatte den Titel für John Farnham geschrieben). Er war 2005 mit Manfred Mann bei der "Nokia Night of the Proms" dabei.
Bobby Kimball hielt sich diesmal etwas zurück. Vermutlich war seine Stimme etwas angeschlagen (schade). Zuletzt hatte ich ihn bei der Nokia Night 2003 erlebt.

Sie hatten diesmal einige Gäste dabei:

Alanah Myles brachte, wie sollte es anders sein, "Blue Velvet". Nicht nur Victor Bailey war davon begeistert.

Roger Chapmann sang das altbekannte "Shadow on the wall". Man hatte bei ihm wieder Angst um seine Stimme.

Eigentlich war er schon am Anfang dran, Nick van Eede , der Sänger der Cutting Crew. Jetzt durfte er "(I Just) Died In Your Arms" singen. Ihn hatte ich zuletzt bei der Nikia Night 2002 erlebt. Seine Stimme hat immer noch das alte Niveau.

Als Letzter hatte Peter Maffay (auch ein Mitglied der Soulmates) seinen Auftritt mit Titeln wie "Eiszeit und "Über sieben Brücken".

Am Schluss war leider nicht mehr viel Zeit für Zugaben. Das war etwas schade, aber es durfte anscheinend nur bis 23:00 Uhr gespielt werden.
Alles in allem eine Veranstaltung der Extraklasse, die ich jederzeit wieder besuchen würde.

Hier ist die komplette Bildergalerie von der Veranstaltung: Spreeradio Soundfestival 26.08.2006